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Um
08.00 Uhr fuhren wir in einem grossen modernen Car in Richtung
Katharinenkloster, das von den höchsten Bergen des Sinai umgeben ist.
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Auf
dem Djebel Musa oder Mt. Sinai erhielt Moses von Gott die 10 Gebotstafeln.
Heute steht auf dem Gipfel der 1934 errichtete Nachfolgebau einer alten,
bereits im 6. Jh. gebauten Gipfelkirche. |
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Das
Katharinenkloster ist das älteste christliche Kloster, das wir kennen. Es
geht auf die heilige Helena, die Mutter des Kaisers Konstantin zurück,
die im Jahr 337 den an der Stätte des brennenden Dornbuschs siedelnden
Frommen eine Kapelle und einen befestigten Turm stiftete.
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Das
Gipfelbild. Im Hintergrund der Katharinenberg (2642 m). |
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Kaiser
Justinian befestigte das Kloster im Jahre 537. Die Basilika Christi
Verklärung, die ihren Namen vom berühmten Mosaik im Chor bekam, wurde
von der Kaisergattin Theodora 516 gestiftet. Im 10. Jh. kam das
Kloster in den Besitz von Reliquien der heiligen Katharina, welche die
Mönche in einem schwunghaften Handel gegen Ländereien austauschten.
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Die
Aussicht über die Bergwüste des Sinai war
beeindruckend.
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Gemäss
der Überlieferung sah hier Moses den brennenden Dornbusch, durch welchen
sich Gott ihm das erste Mal in seiner Macht offenbarte und ihm Furcht
einflösste. "Leg deine Schuhe ab; denn der Ort wo du stehst, ist
heiliger Boden (Exodus, 3,5).
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Toni
führte uns nicht einfach den gleichen Weg zurück, sondern wir umrundeten
den Mosesberg durch den Wadi el-Arba'in nach St. Katharina.
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Für
weniger Berggewohnte standen neben dem Kloster Dromedare für den Aufstieg
auf den Mosesberg bereit. |
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Wir
begegneten einer "Karawane" für die logistische Versorgung des
Mosesberges.
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Wir
zogen es vor, zu Fuss den langen Aufstieg auf den 2285 m hohen
Mosesberg zu bewältigen. Dazu wählten wir an Stelle der steilen
Treppen, die vom Kloster hinaufführen, den etwas längeren aber weniger
steilen Weg, der in einer Schlaufe unter dem Gipfel (im Hintergrund auf
dem Bild) durchführt. |
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Der
Wadi el-Arba'in führt am Konvent der 40 Märtyrer, an der Moses-Kapelle und
am Konvent der 12 Apostel vorbei.
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Für
die letzten 300 der insgesamt 700 Höhenmeter galt es dennoch mehr als
1000 Treppenstufen zu überwinden. |
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Nach
der anstrengenden und erlebnisreichen Wanderung waren wir froh, in einer
arabischen Gartenwirtschaft in St. Katharina einkehren zu können.
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