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Nach
der Tagwache um 03.00 Uhr fuhren wir mit dem Beduinenbus an die Strasse
nach St. Katharina bis kurz nach dem MFO - Beobachtungsposten. Nach dem
kurzen Aufstieg im Halbdunkeln auf einen Bergrücken erwarteten wir, alle
warm angezogen, gespannt den Sonnenaufgang. Es war ein wirklich einmaliges
Erlebnis. |
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Bei
der Behausung der Beduinenfamilie endete der kurze Ritt und wir bekamen
Tee und auf dem Feuer gebackenes Brot zum Morgenessen. |
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Der
Ausblick in allen Richtungen war sehr eindrücklich: Auf der einen Seite
das helle Licht der aufgehenden Sonne und auf der anderen Seite die
dunkeln langen Schatten.
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Die
Wanderung durch die Wüste führt vorbei an extremen Gesteinsformationen
und an den 5500 Jahre alten Grabstätten der
Nawamis. Als Baumaterial diente der durch die heisse Lava natürlich
gebrannte Klinker der plattenförmig überall herumlag. |
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Das
rötliche Licht gab der Ebene, in der wir mit den Dromedaren Bekannschaft
gemacht hatten, einen ganz besonderen Reiz. |
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Wir
stiegen, zum Teil über schneeweisse Sanddünen, auf einen Bergrücken.
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Dann
stiegen wir den Berg hinunter, wo die Beduinen bereits mit ihren Dromedaren auf
uns warteten. Jeder bekam ein Tier zugeteilt und dann ging es gemächlich
durch den jungen Wüstenmorgen. |
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Durch
einen Einschnitt gelangten wir auf ein rundum von erodierten
Felsbrocken umschlossenes Hochplateau. Ausserhalb fällt das Gelände
steil ab. Beim Anklicken des Bildes öffnet sich ein 360°-Panorama des
etwa 50 m im Durchmesser grossen Platzes.
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Die
Schlingerbewegungen auf dem Rücken des Tieres waren schon etwas
eigenartig, doch nach einiger Zeit gewöhnten wir uns schliesslich an
diesen Rhythmus. |
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Anschliessend
glitten wir die Sanddünen hinunter und dachten schon an die nächsten
Skiferien ...
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Kinder
sind sehr beliebte Kamelführer. Man sagt, dass die Kamele ihnen besser
gehorchen. |
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Nach
dieser fünfstündigen Wanderung durch eine geologisch sehr
interessante Gegend warteten wir an der Strasse von St. Katherina nach
Nuweiba auf den Bus unserer Beduinen, die für uns ein schmackhaftes
Mittagessen organisiert hatten.
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